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 FC Hansa Rostock\Geschichte

Die Anfänge (1954-1959)

Die Geschichte des FC Hansa Rostock begann im Jahr 1954 im erzgebirgischen Lauter bei Aue. Die dortige Mannschaft von Empor Lauter hatte sich trotz starker Konkurrenz aus Aue, Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) und Zwickau in die Oberliga gespielt. Also kam man auf die Idee diese Mannschaft nach Rostock umzusiedeln, denn dort fehlten gute Fußballer. Allen konnte man diese Idee allerdings nicht schmackhaft machen und so wechselten "nur" 12 Spieler in einer Nacht und Nebel-Aktion nach Rostock. Auf dieser Basis wurde am 11. November 1954 der SC Empor Rostock gegründet, der drei Tage später sein erstes Spiel gegen die BSG Chemie Karl-Marx-Stadt (0:0) bestritt.
In der ersten Saison erreichte Rostock den 9. Platz in der Oberliga, der hauptsächlich durch die Heimstärke eingefahren wurde. Im Ostseestadion wurden mit dem erwähnten 0:0 gegen Chemie Karl-Marx-Stadt und einem 1:1 gegen den ASK Vorwärts Berlin nur zwei Punkte abgegeben.
Einen gelungenen Einstand feierte Empor auch im FDGB-Pokal. Zunächst wurde im Viertelfinale die BSG Fortschritt Meerane mit 2:0 bezwungen, ehe Rostock im Halbfinale Meister SC Turbine Erfurt mit 2:1 nach Verlängerung nach Hause entließ. Im Finale wartete nun der Meisterschaftszweite SC Wismut Karl-Marx-Stadt. Diesem musste sich Empor erst in der Verlängerung mit 3:2 geschlagen geben.

Im zweiten Halbjahr 1955 wurde nur eine einfache Übergangsrunde gespielt, um den Saisonrhythmus dem Kalenderjahr anzupassen. In dieser Übergangsrunde, die ohne Auf- und Abstieg gespielt wurde, erreichte der SC Empor mit nur zwei Niederlagen den zweiten Platz hinter Wismut Karl-Marx-Stadt. Sollte sich Rostock bereits in der Spitze etabliert haben?

Das musste die Saison 1956 zeigen und sie zeigte es überdeutlich. Sieben Heimniederlagen sprechen eine deutliche Sprache. Selbst gegen den Tabellenvorletzten Dynamo Berlin verliert Empor zu Hause mit 0:3. Zwar kann Rostock in Zwickau mit 1:0 gewinnen, doch die Zwickauer holen sich mit einem 3:6 im Ostseestadion die Punkte zurück. Am Ende ist Rostock Letzter und muss in die Liga absteigen.
Im FDGB-Pokal fast das gleiche Bild: In der ersten Runde wird gegen die drittklassige Truppe von Einheit Greifswald ein Wiederholungsspiel benötigt. Runde Zwei bringt zwar einen 6:0-Kantersieg in Schneeberg, doch im Achtelfinale erweist sich Brieske-Senftenberg als eine Nummer zu groß.

Die Spielzeit 1957 bestritt der SC Empor also in der Liga und konnte sich dort sehr gut behaupten. Hinter Dynamo Berlin kam Rostock auf Rang zwei ein, was den direkten Wiederaufstieg bedeutete.
Im Pokal lief es sogar noch besser. Relativ problemlos erreichte Empor das Viertelfinale, wo man auf den Oberligafünften Brieske-Senftenberg traf. Die Revanche für das Vorjahresaus gelang. Zur Pause führte Empor bereits mit 3:0, am Ende hieß es 7:2. Halbfinalgegner war nun Vorwärts Berlin, seines Zeichens Meisterschaftszweiter. Der hohe Favorit staunte nicht schlecht als Arthur Bialas bereits nach 2 Minuten Empor in Führung brachte. Mit einem 2:1-Sieg kehrte man schließlich nach Rostock zurück. Im Finale steht Empor dem SC Lokomotive Leipzig gegenüber. Und auch bei seiner zweiten Finalteilnahme kann Empor nicht gewinnen, aber erneut hat man eine Verlängerung erzwungen.

Die Oberligasaison 1958 beendete Rostock mit ausgeglichenem Punktverhältnis auf einem guten 7. Platz. Wie bei allen Mannschaften ist er auf die Heimstärke zurückzuführen.
Im FDGB-Pokal stößt Empor bis ins Viertelfinale vor, muss sich dort jedoch dem Endspielgegner des Vorjahres Lokomotive Leipzig mit 0:1 beugen.

Die Saison 1959 bringt für den SC Empor Rostock den 4. Platz der Oberliga. Die Mannschaft ist erneut sehr Heimstark. Einzig Dynamo Berlin gelingt ein Sieg im Ostseestadion. In fremden Gefilden reicht es allerdings nur zu einem Sieg (bei Lokomotive Leipzig) und sechs Unentschieden.
Im FDGB-Pokal muss sich Empor in der zweiten Runde ausgerechnet dem Ortsrivalen Vorwärts Rostock mit 2:3 geschlagen geben.

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