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 OnTour \ VfB Stuttgart - Hansa Rostock

VfB Stuttgart - FC Hansa Rostock 2:1 (0:1)
» 22.09.2001

FC Hansa Rostock Der Tagesablauf eines Neckarkarpfen beim für uns nicht ganz gewöhnlichen Gastspiel beim hochverschuldeten Schwabenverein.

Esslingen, 3.30 Uhr

Was für ein schöner Traum: Di Salvo schießt in der 80. Minute das 0:3 gegen den VfB Stuttgart und in der Untertürkheimer Kurve ist jetzt erst recht die Hölle los. Ohrenbetäubender Jubel brandet unter den Hansafans auf. Leider stellte sich als Quelle des Lärms der Wecker heraus. Was macht man als Ortsansässiger bereits um die Zeit auf den Beinen? Spielvorbereitung? In gewisser Weise schon, galt es doch noch ein paar Kröten zu verdienen, die man Abend beim Volksfest wieder unter die Leute bringen kann. Also, ab zur Arbeit.

Cannstatter Wasen, 12.00 Uhr

Nach dem wohlverdienten Feierabend schnell nach Hause, Hansa-Kluft anlegen, und schon klingelte Heike und wir machten uns auf zum "Feschdle". Auf dem Weg zum Bierzelt bekamen wir von einem netten Herren noch einen Biergutschein geschenkt, den wir sofort in flüssiges Gold einzutauschen gedachten. Vor dem Zelt "durften" wir allerdings erst mal unsere Trikots ablegen, da sich der Sicherheitsdienst mal wieder groß aufspielen musste. Am Liebsten wären wir daraufhin in ein anderes Zelt eingerückt, aber als Gastgeber sollte man sich nicht vom vereinbarten Ort entfernen. Allerdings blieben wir trotzdem allein, da die Trikotsperre die anderen Fans vom Fürstenberg-Zelt fernhielt. Nachdem wir noch einen Tisch für den Abend reserviert hatten, machten wir uns vom Acker und auf den Weg zum Stadion.

Gott-Liebt-Eimer-Stadion, 14.30 Uhr

Vor der Betonschüssel trafen wir auf die üblichen Verdächtigen und die restliche Neckarkarpfen-Meute. Schnell noch ein Bier gezischt und ab ins weite Rund. Dort hatten sich ca. 800 Masochisten eingefunden, denen das Gegurke unserer Mannschaft wohl immer noch gefällt. Den Käfig ließen wir diesmal außen vor und enterten den Sitzplatzblock darunter. Etwa 60 Leute platzierten sich rechts neben der Anzeigetafel. Von ihnen ging zwar der beste Support aus, doch leider waren sie von uns restlichen Leuten einfach zu weit weg.

Das Spiel von Hansa war in den ersten zehn Minuten ganz gut anzusehen. Man hielt gut dagegen und holte alsbald einen Freistoß vorm linken Strafraumeck heraus. Diesen hämmerte Jakobsson unhaltbar ins rechte Eck des Gehäuses von Hildebrand. Doch was macht Hansa jetzt? Nein, nicht nachsetzen und das zweite Tor schießen, sondern bereits in dieser frühen Phase auf Ergebnishalten spielen. Das Resultat ist bekannt und so erspare ich mir hier weitere Äußerungen. Der Elfer war zwar unberechtigt, aber zu diesem Zeitpunkt muss Hansa bereits mit zwei, drei Toren führen. Das Funkel nach dem Spiel wieder alles auf den Schiri schob sind wir ja schon gewöhnt. Nur macht er es sich damit zu einfach. Sein Motto scheint zu sein: Man darf die Schuld nie bei sich selber suchen. Ich bin ja mal gespannt, wer dann den Abstieg zu verantworten hat. Vielleicht die drei Clubs die vor uns stehen, weil sie sich erdreisten konnten mehr Punkte zu sammeln als wir?

Cannstatter Wasen, 18.00 Uhr

Nach dem Spiel rückte unsere ganze Horde wieder ins Fürstenberg-Zelt ein. Ohne Trikots versteht sich, allerdings nicht aus Scham, sondern siehe oben. Nach dem Konsum von einigen Maß kehrte auch bei uns wieder gute Laune ein. Hoffi machte noch den Vorschlag, doch mal einen Betonmischer mit ins Stadion zu nehmen um Funkel mal zu zeigen wie es geht.

Stuttgart, Sonntag 14.00 Uhr

Wieder war arbeiten angesagt und die ersten bissigen Kommentare von den Kollegen ließen nicht lange auf sich warten. Warum macht es uns Hansa immer so schwer?
Fußball statt Funkel!

Mario Reiter (NK 10)

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Stand: 25.09.2001

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