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 OnTour \ Schalke 04 - Hansa Rostock

FC Schalke 04 - FC Hansa Rostock 3:1 (1:1)
» 21.08.2001

FC Hansa Rostock Wir haben den 21.08. und wir fahren auf Schalke. Wir, das sind fast alle Neckarkarpfen und drei Sympathisanten, so dass wir auf eine Mannschaftsstärke von 14 Mann kamen.

Früh morgens um 11.00 Uhr geht's für die Ersten los und um 12.11 Uhr waren alle beisammen, um mit unserm Transportmittel Nr.1, der Bahn, die lange Reise anzutreten. Nachdem wir es uns mit ein paar kühlen Blonden und ein paar Runden Skat ein wenig gemütlich gemacht haben, kamen auch schon die ersten Beschwerden über die Lautstärke. Naja, Schwamm drüber. Am abnehmenden Getränkevorrat konnte man sehen, dass es eine lange Reise war, was bei einigen Tage später mit Gedächtnislücken bestraft wurde. Trotzdem kamen alle unbeschadet beim Zwischenstop in Duisburg an. Weiter nach Gelsenkirchen und da erst mal das übliche Prozedere, Sachen verstauen und ab Richtung "Auf Schalke".

Beim Aussteigen am Stadion erblickte man gleich den riesigen Koloss und leicht dahinter das ausgediente Parkstadion. Besonders schön fand ich die ruhige und friedliche Stimmung auf dem Weg zum Stadion, erstaunlich nach dem schlechten Start beider Mannschaften. So eine lockere Atmosphäre habe ich bis dato nur in Freiburg erlebt. Am Stadion traf man sich noch mit dem Rest der Truppe und dann ging es rein in die Arena. Nach den üblichen Sicherheitsspielchen waren wir drin. Erst mal was Essen und Trinken, stop nicht so schnell ohne "Knappenkarte" geht gar nichts. Lieber Herr Assauer, ist es wirklich nötig, dass der Auswärtsfan, der vielleicht nur ein Mal im Jahr nach Gelsenkirchen kommt, sich eine Karte kaufen muss, um sich zu erfrischen. In meinen Augen ist das nur Geldmacherei, weil jeder, der eine Karte kauft, nach dem Spiel was anderes zu tun hat als seine Karte einzulösen um sein Restgeld zu bekommen. Aber so ist das nun mal, auch bei Schalke regiert das Geld.

Nun aber zu unseren Plätzen. Es haben sich trotz des Dienstagabend doch genug Hansafans eingefunden. Nun weiß ich zwar nicht, ob woanders auch Hansafans Platz hatten, aber ich hatte das Gefühl, dass alles was aus Rostock angereist war in diesen Block gepresst wurde. Man konnte froh sein, dass die Ordner nicht darauf bestanden, die Aufgänge freizuhalten, sonst wäre es noch etwas enger geworden. Um doch noch was vom Spiel mitzukriegen, beschloss ich und NK 10 die zweite Halbzeit bei Premiere zu gucken, wahrscheinlich waren für diesen Fall so viele Fernseher in den Gängen. Dort lernten wir einen Mitarbeiter von Veltins kennen, der uns einige interessante Dinge über die Arena erzählte. Es ist wohl doch nicht alles so perfekt wie es immer dargestellt wird.

Aber zurück zur Enge und zu ein Paar Idioten, die ich nicht als Fans bezeichnen möchte, weil sich so keine Fans gegenüber anderen Fans verhalten. Als ich auf der Suche nach ein paar schönen Fotos war, wurde mir unter Androhung von Gewalt der Weg versperrt, obwohl es nicht zu schwer ist, mal einen Schritt beiseite zu gehen. Aber nicht nur das, es ist ja wohl auch nicht normal, dass beim Torjubel die Bierbecher über die anderen Fans verschüttet werden. Und um dem die Krone aufzusetzen, haben diese Pfeifen nichts besseres zu tun als während des Spiels sich den Weg zum Bierstand mit Wegstoßen, Beschimpfen und Gewaltandrohung freizumachen, nur weil bei der Enge das Durchkommen nicht schnell genug ging. Und ich hoffe doch, dass in absehbarer Zeit was gegen diese "VIECHER", so heißt diese Gruppierung, unternommen wird.

Aber wieder zurück zum Positiven. Zum Siel möchte ich nicht viel sagen außer dass es ein schönes Spiel war mit einem schlechten Ende für Rostock. Der Rückweg ging langsam aber stetig voran. Als sich dann alle am Bahnhof Gelsenkirchen eingefunden hatten, machten wir noch einen kurzen Stop in Essen und nahmen dann unsere Plätze im Nachtzug ein. Einige suchten als erstes das Restaurant auf, um sich den Ranzen vollzuschlagen. Dabei lernten wir drei Schweizer Hansafans kennen und analysierten bei ein paar Bier das Spiel. Wir hätten gern mehr getrunken, aber der Kellner war so lahm, dass einer nach dem anderen ins Abteil ging um sein Nachtlager aufzuschlagen.

Irgendwann einmal, es war so gegen 4.30 Uhr, erreichten wir Stuttgart. Schnell noch ein paar Kaffee in die Figur geschüttet und ab ins Bett. Zum Schluss möchte ich sagen, dass es zwar ein schönes Stadion ist aber auch hier steht der Kommerz und Geld machen im Vordergrund. Also bis zum nächsten Spiel, mit einem besseren Ausgang für Hansa.

Marko Berkhahn (NK 1)

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Stand: 03.12.2001

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