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 OnTour \ Nürnberg - Hansa Rostock

1.FC Nürnberg - FC Hansa Rostock 2:0 (0:0)
» 18.11.2001

FC Hansa Rostock

Da der DFB festgelegt hat, dass Rostock und Nürnberg nicht mehr als 300 km auseinander liegen, trieb es, Gott weiß warum, 9 Hansafans aus Stuggitown am Sonntag in die Stadt an der Pegnitz.

Unter dem Motto "Bahnreisen zu Jim-Knopf-Preisen" ging es um 12.40 Uhr mit dem Eilzug nach Franken. Nach dem Verzehr einer knappen Palette Bier, verknüpft mit guter Laune, kamen wir 15.25 Uhr in Nürnberg an. Dort wurde als erstes mal feste Nahrung aufgenommen. Außerdem mussten wir noch eine knappe Stunde auf zwei Nachzügler warten. Während dieser Warterei stürmten plötzlich einige Dynamo-Dresden-Japper die Unterführung und grölten als Erstes mal O..land, was bei mir nur Kopfschütteln hervorrief. Glücklicherweise entfernten sie sich sogleich und waren nie wieder gesehen.

Nachdem wir endlich vollzählig waren, machten wir uns auf den Weg zum Stadion. Dem Erwerb der Eintrittskarten folgte die obligatorische Stadionwurst. Alsdann ging es in den mit ca. 800 Leuten gefüllten Block. Das blaue Fahnenmeer zu Beginn kam richtig gut.

Weniger gut, um es mal sachte auszudrücken, kam das, was Hansa da so auf dem Platz bot. Die ersten 25-30 Minuten waren ja noch so halbwegs ok, auch wenn nichts zählbares heraussprang. Den Rest der ersten Halbzeit passte sich unsere Mannschaft dann dem schwachen Nürnberger Niveau an. Das tat sie allerdings nur, um es in der zweiten Hälfte geradezu dramatisch zu unterbieten. So fiel in der 51. Minute das 1:0. Wer jetzt gedacht hätte, das sich die Mannschaft aufbäumt, sah sich jedoch getäuscht. Mal abgesehen von Schober (Wo würden wir stehen, wenn wir nicht immer so gute Torleute hätten) befand sich unsere Elf die gesamte zweite Hälfte im kollektiven Tiefschlaf. Nachdem Kai Oswald völlig zu Recht die Ampelkarte sah und Ronald Maul per Eigentor den Endstand herstellte, war dieser Grottenkick endlich vorbei. Was die Menge davon hielt, war bereits kurz vor dem Abpfiff zu vernehmen. Sie skandierte: Das hat mit Fuß, das hat mit Ball, das hat mit Fußball nichts zu tun.

Um so erstaunlicher war es, das sich einige Spieler in die Kurve trauten. Allein Mathias Schober und Rayk Schröder schafften es auch bis an den Zaun, wobei Schröder seine Oberbekleidung stiftete und trotzdem noch einige Zeit blieb, um mit den Fans zu reden. Respekt!

Abschießend noch ein paar Worte zu den Fans aus Mitteldeutschland:
Wenn ich zu einem Hansa-Spiel fahre, dann unterstütze ich die Mannschaft auch, oder ich halte meinen Mund. Ich kann es absolut nicht nachvollziehen, wie man bei einem Hansa-Spiel mit Dresden-Trikot (nur ein Beispiel) rumlaufen und Dynamo-Lieder singen kann. Dann, liebe Leute, bleibt mal lieber zu Hause. Nur damit man mich jetzt nicht falsch versteht: Unser halber Fanclub rekrutiert sich aus Leuten, die ursprünglich aus Mitteldeutschland kommen. Ich selbst gehöre auch dazu. Aber wir unterstützen Hansa! Also, kommt gerne wieder zu Hansa, aber lasst Eure Trikots und Euer Liedgut zu Hause und unterstützt uns!

Mario Reiter (NK 10)

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Stand: 05.01.2002

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