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 OnTour \ SC Freiburg - Hansa Rostock

SC Freiburg - FC Hansa Rostock 0:0
» 11.02.2001

FC Hansa Rostock

Endlich ein Punkt in Freiburg.
Wir hatten zu wenig Bier, erfuhren von einem Neuzugang und verpassten fast noch unseren Zug.

Am 11. Februar stand für uns die erste Auswärtsfahrt im neuen Jahr an. Und das ausgerechnet nach Freiburg, wo sich Hansa in den bisherigen Begegnungen nie mit Ruhm bekleckert hatte. Was hatten wir also zu verlieren? Nichts, und deswegen machten sich am Sonntag sechs Neckarkarpfen und drei Hansa-Sympathisanten auf den Weg ins Breisgau.

Bereits am Stuttgarter Hauptbahnhof die erste Ernüchterung: Von den vereinbarten zwei Paletten Bier hatten bis Sonntag nur 1½ überlebt. Der Rest war bereits am Abend vorher dem Verzehr anheim gefallen. Die so brüskierten machten sich sogleich Sorgen, ob denn das Bier bis Freiburg reichen würde, galt es doch 4 Stunden Zugfahrt zu überbrücken. Pünktlich um 12.18 Uhr ging es dann los. Die Stimmung stieg und der Auswärtskuchen, diesmal gebacken von HSV-Heike, schmeckte. Nach 2 Stunden intensivstem Lachmuskeltraining galt es in Tuttlingen umzusteigen. Die nun folgende Schwarzwald-Rundreise führte uns durch so faszinierende Orte wie Titisee oder Hinterzarten, wo wir auf einige weibliche FCM-Fans stießen. Die Frage, was sie dort hin verschlug, musste allerdings unbeantwortet bleiben. Dafür machten wir mit Wirt Abierwilli einen potenziellen Neuzugang des SC "Willi" Freiburg aus. Um 16.18 Uhr kamen wir endlich in der Hauptstadt der Radfahrer an, wo uns ein Bekannter bereits mit den Eintrittskarten erwartete. Nach dem Verstauen unserer Taschen in diversen Schließfächern ging es auch gleich zum Stadion.

Dort hatten sich bereits ca. 500 Hanseaten eingefunden, so dass der Gästeblock doch recht voll war. Was folgte war eines der besseren 0:0-Spiele. In der ersten Hälfte hatten die Badenser eindeutig das Sagen. Hansa beschränkte sich in erster Linie aufs Toreverhindern (Motto: Die Null muss stehen). In der Pause keimte bei uns etwas Hoffnung auf, da wir nicht schon zur Halbzeit hoffnungslos zurück lagen. Und siehe da, die Hoffnung schien berechtigt. Hansa kam wie verwandelt aus der Kabine und setzte Freiburg mehr unter Druck. Die Breisgauer kamen kaum noch gefährlich vor den Kasten von Piecke. Am Ende stand die Null auf beiden Seiten, was wir als Erfolg werten können. Endlich mal keine fußballerische Bankrotterklärung in Freiburg, stattdessen sogar einen Punkt mitgenommen. Positiv fiel die Kampfbereitschaft der gesamten Mannschaft auf.

Nach dem Spiel machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof, den wir per Pedes wahrscheinlich schneller erreicht hätten, als mit der Straßenbahn. So blieben uns in der Kathedrale des Reisens gerade noch 15 Minuten, um uns mit Proviant für die Rückfahrt ausrüsten zu können. Kein leichtes Unterfangen, da außer uns etliche Andere die selbe Absicht hatten. Mit Hängen und Würgen erreichten wir den Zug. Nach zweimaligem Umsteigen in Offenburg und Karlsruhe (wo wir endlich wieder feste Nahrung zu uns nahmen), erreichten wir um 0.39 Uhr wieder die Schwabenmetropole.

Bleibt die Hoffnung, das die Mannschaft mit dem Punkt auch genug Selbstvertrauen getankt hat, um gegen die Chemieelf aus Leverkusen zu bestehen.

Mario Reiter (NK 10)

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