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 OnTour \ SC Freiburg - Hansa Rostock

SC Freiburg - FC Hansa Rostock 1:1 (0:0)
» 08.09.2001

FC Hansa Rostock

"Wir dürfen nicht mehr Tore kassieren, als der Gegner schießt."
Einer hielt sich jedoch nicht an diese von Funkel ausgegebene Parole. Daher spielten wir gegen Freiburg unentschieden.

Um 9.30 Uhr traf ich mich mit zwei Neckarkarpfen am Bahnhof in Esslingen. Leider befand sich der ganze Rest unserer Truppe zu Feierlichkeiten in Halle, daher die zahlenmäßige Schwäche. Zunächst stand ein Besuch des ortsansässigen Baumarkts an, um noch die benötigte Farbe für die Tapete zu erwerben. Anschießend lenkte ich mein Gefährt auf die Autobahn. Nach zwei Stunden Fahrt erreichten wir Okö-Town und ergatterten in einer Seitenstraße einen Parkplatz. Sofort führte uns der Weg zum Stadion, um die Eintrittskarten zu kaufen. Dann ging´s zurück zum Auto. Das dortige Gestalten der Tapete erregte die Aufmerksamkeit eines grün gekleideten Herren. Nachdem wir ihn darauf hinwiesen, das es sich um eine genehmigte Choreographie handelt, zeigte er sich beruhigt und ließ von uns ab.

Mit der fertigen Tapete bewaffnet standen wir gegen 14.00 Uhr wieder vorm Stadion. Dort trafen nach und nach die üblichen Leute ein und gemeinsam wollten den Ort des Geschehens betreten. Das stellte sich jedoch als schwieriges Unterfangen heraus. Trotz Genehmigung wusste man beim Ordnungsdienst angeblich nix von einer Choreo und nahm uns das Material kurzerhand ab. Wenigstens konnte ich mich bei der anschließenden Leibesvisitation erfolgreich einer Inspektion meines Geldbeutels erwehren. Glücklicherweise hatte ich auf ein unbestimmtes Gefühl hin meinen Fotoapparat im Auto gelassen, denn etliche Leute "durften" auch diese Geräte abgeben.

Ein "herzlicher Dank" an dieser Stelle an die Verantwortlichen beim SC Freiburg. Wer bitte schön kommt auf die Idee die Tapete anzuzünden oder Fotoapparate aufs Spielfeld zu werfen?

Beim Verkünden der Aufstellung dann die nächste Ernüchterung. Drei defensive Leute (Schröder, Wibrån, Lantz) vor der Abwehr. Das sah mir doch sehr nach Betonanrühren aus. Um so erstaunlicher, das Hansa gar nicht so destruktiv spielte, wie es die Aufstellung vermuten ließ, wobei sich Schober wieder als erstklassiger Rückhalt erwies. Nach dem unglücklichen Rückstand (Benken konnte sich wohl nicht mehr an Funkels "Wir dürfen nicht mehr Tore kassieren, als der Gegner schießt!" erinnern), erhöhte unsere Mannschaft den Druck. Als 15 Minuten vor Schluss Brand und Baumi eingewechselt wurden, ging es endgültig nur noch in Richtung Freiburger Tor. Wenig später traf Toni di Salvo zum verdienten Ausgleich. Danach setzte im Block das Dauerklatschen ein, während Hansa auf den Sieg drang. Damit wurde es aber nix mehr, wäre wohl auch unverdient gewesen.

Nachdem wir den fahrbaren Untersatz wieder erreicht hatten, durften wir uns gleich mal im Stau anstellen. Als wir nach einer knappen Stunde endlich auf die Autobahn gelangten, öffnete Petrus alle Schleusen. Dadurch konnte die angestrebte Zeit nicht ganz gehalten werden. Kurz vor Neun war ich dann aber doch zu Hause.

Mario Reiter (NK 10)

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Stand: 03.12.2001

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