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 OnTour \ Eintracht Frankfurt - Hansa Rostock

SG Eintracht Frankfurt - FC Hansa Rostock 4:0 (0:0)
» 06.09.2000

FC Hansa Rostock

Ein Debakel kommt selten allein.
Wie zehn Frankfurter Hansa den Schneid abkauften und warum das Spiel zum Wetter passte.

Trotz der miserablen Leistungen des FC Hansa in der Liga und im Pokal konnten sich 11 Neckarkarpfen dafür begeistern nach Frankfurt zu fahren. Immerhin hatte sich die Eintracht zuvor ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckert. Wenn sogar die Amateure des VfB Stuttgart gewinnen, kann Hansa das auch, so dachten wir. Leider hatten wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht, aber der Reihe nach.

Gegen 17.00 Uhr brachen wir in Stuttgart auf, um nach 45 Minuten Fahrt tatsächlich die Stadt zu verlassen. Kaum auf der Autobahn, schrie der Erste schon nach einem Boxenstop. Kurz vor Darmstadt drückte bei den Nichtfahrern erneut die Blase, was einen zweiten Stop erforderlich machte. Befürchtungen, das sich kurz danach der Motor des Wagens von Heinz-Harald in Wohlgefallen auflöst, bestätigten sich erfreulicherweise nicht. So kamen wir gerade noch rechtzeitig in Frankfurt an. Marc, der überzeugt war, das es in Frankfurt nicht mehr regnet, war auf dem durchweichten Parkplatz kaum dazu zu bewegen, das Auto zu verlassen. Dennoch gelang es uns noch rechtzeitig zum Anpfiff im Gästeblock zu sein.

So verpassten wir auch nicht die einzige Torchance der Eintracht in der ersten Halbzeit. Nach ca. 10 Minuten kam Hansa besser ins Spiel und setzte die unsicher wirkenden Frankfurter unter Druck. Allein Wibran hatte zwei Großchancen kurz hintereinander: Erst traf er nur das Außennetz und dann die Latte. Es sah also ganz gut aus für Hansa, obwohl die vielen Chancen wiedermal nicht in Tore umgemünzt wurden. Kurz vor der Pause gab es dann noch die Rote Karte für den Frankfurter Guié-Mien wegen einer Tätlichkeit, die eigentlich keine war, aber schon der Versuch ist strafbar.

Von einer zahlenmäßigen Überlegenheit war in der zweiten Hälfte allerdings nichts zu sehen. Hansa ließ weder Gegner noch Ball laufen, sondern verbiss sich in unnötige Zweikämpfe. Die Eintracht verlegte sich richtigerweise aufs Kontern und aus einem solchen resultierte auch das 1:0. Wimmer konnte ungehindert auf den völlig frei stehenden Reichenberger flanken und dieser schoss zur Führung für die Hessen ein. Danach wurde Hansa zunehmend unsicher und baute die Hausherren entsprechend auf. Als es einem Frankfurter im Rostocker Strafraum auch noch an Stehvermögen fehlte und der Schiri auf den Punkt zeigte war alles aus. Die Hessen erhöhten auf 2:0, was Hansa endgültig das Genick brach. Die Hereinnahme von Arvidsson konnte keine Wende mehr bringen, stattdessen gab es einen zweiten Elfer für die Hessen (3:0). Bereits eine Minute später fiel auch noch das 4:0, welches auch von uns gefeiert wurde, da wir ja sonst nix zu lachen hatten. Erst jetzt skandierte ca. die Hälfte der Mitgereisten "Zachhuber raus!", ich hatte das eigentlich schon früher erwartet.

Völlig demoralisiert und durchnässt machten wir uns auf den Weg zum Parkplatz. Dort angekommen störte uns auch der Regen nicht mehr, denn nun hatten wir ja ein Dach über dem Kopf. Kurz hinter Heidelberg folgte noch ein Tankstop mit einer Erörterung der Trainerfrage. Die einhellige Meinung war schließlich, das Zacher nach dem Freiburg-Spiel am Sonntag fliegt. Zwischenzeitlich hat uns der Vorstand eines Besseren belehrt, Zacher flog bereits am Donnerstag. Kurz nach 1.00 Uhr war dann auch der letzte Neckarkarpfen zu Hause, fiel ins Bett und träumte von besseren Zeiten für Hansa...

Mario Reiter (NK 10)

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Stand: 14.07.2001

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